Unterhält man sich mit Anderen über seinen Job und erzählt, was man so macht und dass sich dabei Alles ums iPhone dreht, geht es dem Gegenüber meist recht schnell darum, Argumente zu finden, was gegen dieses Smartphone spricht
. Dieser Art von Diskussionen habe ich mich eigentlich schon immer entzogen. Für mich muss ein Produkt für sich sprechen und mich überzeugen. Und das tut das iPhone in jeder Hinsicht. Nicht weil ich vergleiche, ob die Kmera nun 3 oder 5 Megapixel Auflösung besitzt, oder ich auf anderen Handys schneller SMS schreiben kann. Auf dieser Ebene finden sich immer Argumente für oder gegen Etwas. Viel Spannender sind doch Dinge, die einem ganz neue Möglichkeiten eröffnen oder ein bestehendes Thema anders angehen.
Und VoiceOver ist so ein “Ding”. Eigentlich ziemlich unspekatulär meist nur als ScreenReader bezeichnet ist es eine erstaunliche Möglichkeit für blinde Menschen, ein iPhone zu benutzen. Fährt man mit dem Zeigefiger über den Bildschirm, so “liest” einem das iPhone vor, welcher Text dort steht, welchen Button man drücken kann und so weiter. Funktionen, die es auf anderen Geräten gar nicht gibt, oder mittels spezieller Software für viel Geld nachgekauft werden müssen. Das ist es doch, was am iPhone (und Apple) so begeistert. Man kauft Visionen, nicht technische Merkmale. Wie vielschichtig diese Thema genutzt wird, zeigt auch ein interessanter Wired Artikel über blinde Photographen.
Für mich war dieser und ähnliche Artikel der Auschlag, zu überlegen, wie und in welcher Form man das in unsere bestehenden iApps einbauen kann oder sich ganz neue Dinge darauf aufbauen lassen.
