iPhone Games
Mobile Spiele sind Volkssport. In allen Altersgruppen, in allen Einkommensgruppen, in allen Bildungsschichten, in Single-, Mehrpersonen- und Familienhaushalten – überall wird gespielt.
Dabei gibt es den typischen Spieler gemäss Studie nicht, denn Computerspiele werden in allen Altersschichten und – gruppen gespielt, wobei für unsere Betrachtung vorallem der sogenannte Freizeitspieler interessant ist. Mit 54% stellt er auch die bei weitem grösste und mit
Durchschnittsalter von 44 Jahren älteste Gruppe aller Videospieler dar. Angepasste Studien für mobile Spiele oder gar spezifische fürs iPhone gibt es erst Wenige, die angegebenen Zahlen dürften aber insbesondere auf dem iPhone nochmals deutlich höher ausfallen. Der Freizeitspieler ist überwiegend berufstätig und spielt nur gelegentlich. Zum Entspannen oder zum Zeitvertreib, wenn es seine vielfältigen anderen Freizeitaktivitäten, der Job oder die Familie gerade zulassen. Er ist in jeder Hinsicht gesetzt, sowohl beruflich als auch familiär. In seinem Haushalt ist ein mittleres bis gehobenes Nettoeinkommen verfügbar. Die Entscheidung zum Spielen fällt oft spontan: Auf dem Arbeitsweg, in der Mittagspause, nach dem Abendessen oder vor dem Schlafen gehen. Auch mit einem weiteren Vorurteil räumt der Freizeitspieler gründlich auf: Männer und Frauen sind in der Gruppe gleich stark vertreten. Seine bevorzugten Genres sind Fun-, Sport- oder Geschicklichkeitsspiele, nur selten greift er zu Actionspielen oder Strategie- und Fantasiespielen. Die Zeit, sich mit komplexen Spielszenarien auseinander zu setzen, hat er gar nicht. Deshalb ist es ihm wichtig, dass die Spiele eine einfache Bedienung haben und nicht zu viel geistige Anstrengung verlangen. Spiele sind für ihn ein entspannender Ausgleich zu den Herausforderungen im Berufsalltag, er geniesst die zeitvertreibende und zerstreuende Wirkung von Spielen. Spielen auf dem iPhone (iPod Touch)
Der Einfluss des iPhone auf den mobilen Markt ist gewaltig. Es wurden Massen von neuen Nutzern angelockt und die Nutzung des mobilen Internets wurde erheblich erweitert. iPhone Besitzer nutzen ihr Mobiltelefon auf eine völlig andere Art und Weise als der durchschnittliche Mobilfunknutzer. Nutzungsmuster zeigen auf, dass das iPhone gern als Unterhaltungsgerät verwendet wird. Das iPhone Paket mit Browser, Nachrichtendiensten, Spielen, Musik und Filmen ist perfekt für die Zielgruppe. In den USA hat das iPhone den Markt für Handyspiele bereits umgekrempelt. Die Handys von Apple werden mit Abstand am häufigsten für den Download von Spielen genutzt. So haben im November 2009 über 70% der iPhone Nutzer schon mindestens ein Spiel heruntergeladen, während der Durchschnitt des Gesamtmarkts gerade einmal bei unglaublichen 5% liegt.
Nutzen als Werbeplatform
Die schwindende Wirkung von konventionellen Werbeformen verlangt nach neuen Wegen, über die Menschen effizient erreicht werden können. Werben mit Spielen ist einer dieser Wege. Games erhalten als Freizeitbeschäftigung in dreierlei Hinsicht Bedeutung für die Werbeindustrie: Aufgrund der demografischen Verbreitung, der aufmerksamkeitsstarken Wirkung und des intensiven Involvements des Spielers in die Handlung. Hinzu kommt eine hohe Aufmerksamkeit: Wer spielt, richtet seinen Fokus ausschliesslich auf die Spielhandlung. Dabei treffen Videospiele sogar den wichtigsten Werbeträger, das Fernsehen, an seiner empfindlichsten Stelle: Berufstätige spielen überwiegend zur Entspannung nach Feierabend, zur so genannten „Primetime“. Genau dann, wenn sie eigentlich für die Werbebotschaften erreichbar sein sollten. Wenn man diese Aufmerksamkeitzurückgewinnen will, kommt man also nicht umhin, mit den Werbe-Botschaften auch in Spielen und deren Umfeld präsent zu sein. Werben lässt sich dabei auf zwei unterschiedliche Weisen:
Als Teil des Gameplay
Wenn Marke oder Produkt zum Teil der Spielhandlung werden, ist das Involvement des Spielers am grössten. Die Wahrnehmung ist garantiert, der Spieler setzt sich intensiv mit der Marke auseinander und wird die im Spiel erlebten Emotionen mit der Marke in Verbindung bringen. Diese Werbeform ist nicht nur die effektivste, sie ist sicher auch die aufwendigste.
Teil der Spieleszenerie
Die Werbung, die Marke oder das Produkt tauchen im Szenario des Games auf, zum Beispiel als Bandenwerbung in einem Sportspiel. Oder aber als Getränkeautomat, Geschäftsfiliale oder einfach als Teil einer Kulisse. Spannend ist diese Werbeform vor allem, wenn sie dynamisch ins Spiel eingefügt wird und nicht statisch im Spiel integriert sein muss. So können Banden oder Billboards tagesaktuell und sogar mit regionalem Bezug platziert werden. Auf dem iPhone sind beide Arten problemlos möglich. Durch die perfekte Symbiose von grossem Display, guten Multimediainhalten und einfachem Onlinezugriff ist das iPhone schnell zum inbegriff des mobilen Spielens geworden, mit rasant wachsender Tendenz.
Spielegenres, Umsetzung und Kosten
Die bevorzugten Genres auf dem iPhone sind Fun-, und Geschicklichkeitsspiele, was durch den Typ des Freizeitspielers und des mobilen Nutzerverhaltens auch logisch erscheint. Hinzu kommen zwei wesentliuche Faktoren:
- Ein schneller Einstieg: Es muss sofort erkennbar sein, um was es geht.
- Kurze Nutzungszeiten: Die durchschnittliche Spielezeit beträgt gerade einmal 5 Minuten. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen 2D und 3D Spielen. Aus technischer Sicht ist auf dem iPhone prinzipiell beides möglich, es hat sich aber gezeigt, dass obige Bedingungen am Besten auf 2D Spiele zutreffen. Hinzu kommt, dass professionelle 3D Spiele und insbesondere die Erstellung der Assets problemlos fünfstellige Beträge erreichen können. Budgets die zumeist noch nicht zur Verfügung stehen im Bereich der mobilen Spiele. 2D Spiele haben zudem einen ganz speziellen Reiz und gehen auch besser mit den visuellen Einschräkungen und Limitation des Displays um. Hinzu kommt, dass sich viele der Spieler an Spiele aus der eigenen Kinder- und Jugendzeit erinnert fühlen. Wer kennt nicht Pac-Man, Donkey Kong, Super Mario und wie sie alle heissen…
Denken auch Sie daran, ein iPhone Game zu realisieren? Dann lassen Sie uns darüber sprechen!


